Bei einem Drohnenangriff werden Menschen nicht in einem bewaffneten Konflikt getötet, in dem ein Staat einem anderen den Krieg erklärt hat. Das wäre zwar auch scheußlich, aber es wäre völkerrechtlich gesehen eine rechtliche Grundlage. Die getöteten Personen sind aber auch nicht von einem Gericht zum Tode verurteilt worden. Es gab keine öffentlich nachvollziehbare Beweisermittlung und die Terrorverdächtigen bekommen keine Gelegenheit, sich zu erklären oder zu verteidigen. Die Rakete stellt keine Fragen und nimmt niemanden fest. Stattdessen beruht die Entscheidung über die Tötung eines Menschen auf den Informationen von Geheimdiensten und den Luftbildern, die die Drohne aufnimmt. Beide Informationsquellen sind oft nicht zuverlässig oder präzise.

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hatr