6 Kommentare

  1. mspro sagt:

    Ich bin immer dankbar für Hinweise, aber leider kannte ich das allermeiste schon. Und nein, keiner meiner Kommentare waren ein Zurückrudern, sondern hätte sich auch schon bei genauem Lesen aus dem Text extrahieren lassen.

  2. drmirror sagt:

    Nun ja, aber zwei Geisteswissenschaftler und eine Publikation zu nennen, die sich tatsächlich mit dem Internet auseinandersetzen, ergibt für mich noch keine Widerlegung dessen, was mspro gesagt hat.

  3. Korrupt sagt:

    Nebenan wurde die Systemtheorie genannt, die schwer in der Netzthematik präsent und vertreten ist. Selber hab ich meine Mag 2001 in der Soziologie zu Netzthemen geschrieben und man hatte bereits ansehliche Literatur, die inzwischen, denke ich, kaum mehr zu überschauen ist. Himmel, wir hatten im Empirie-Tutorium mitte der 90er schon Emailumfragen im Rechenzentrum gemacht, vielleicht sind die Leute deswegen so genervt, wenn es heute passiert.

    Medienpäd und -psychologie ist bestens im Netz unterwegs. Wenn man sich das Diskutiuerniveau mancher “Netisens” anguckt, mit erstaunlichem Standing. Und quantitativ ist die Datenlage um Welten besser wie noch vor zehn Jahren, da hatte ich auch schon an einer einschlägigen Untersuchung mitgearbeitet. Sorry, der Artikel von mspr0 ist reiner Stuss, und wenn es mich überkommt, werd ich der Tage mal schreiben, warum vieles am Netz aus sozial- und geisteswissenschaftlicher Perspektive möglicherweise gar nicht so spannend, neu, toll und revolutionär ist. Damit will ich dann btw. mitnichten behauptren, deswegen brauche man sich nicht damit zu beschäftigen. Aber diese 50%, von denen da nebenan schwadroniert werden, sind insbesondere eins: Quatsch.

  4. Hakan Tee sagt:

    @mspro: na dann, nächstes mal lese ich aufmerksamer ;) aber ich glaube, es wird auch klar, dass das hier kein rant ist, sondern eher eine zustandsbeschreibung

    @drmirror: ich hab das aus dem stegreif runtergeschrieben. ich bin mir sicher, wenn man ein wenig recherchiert, kommt man auf unzählige Beispiele mehr. Wie z.B. in den Kommentaren im Artikel von mspro drüben zu sehen

    @Korrupt: cool, bin gespannt. Namen und Links und Projekte, bitte ;)

  5. draußen sagt:

    florian rötzer ist philosoph soweit ich weiß.

  6. ben_ sagt:

    Hach, das freut mich aber, dass Du das Thema hier auch aufgreifst, Hakan. Mspros Artikel ist schließlich auch bis zu mir gespült worden, aber für mehr als ein kurzes verständnisloses Kopfschütteln haben meine Reaktionen bisher nicht gereicht.

    Hier schreib ich aber gerne nochmal mehr. Und zwar zwei Punkte.

    1. Bin ich durchaus der Meinung, dass sich die Wissenschaft zurecht mit der Beschäftigung mit dem Netz zurückhält. Vieles hier ist zu kurzlebig zu sehr im Wandel begriffen um eine ernsthafte wissenschaftliche Beschäftigung damit zu rechtfertigen. Man stelle sich die armen Schweine vor, die AOL untersucht haben. Das hat doch heute praktisch keinen Wert mehr.

    2. Finde ich Mspros Standpunkt ziemlich vermessen. Ich kenne noch eine ganze Reihe von Wissenschaftlern und Leuten im Wissenschaftlichen Betrieb und praktisch jeder davon ist in hohem Maße netzaffin, was nun nicht gleich heißt, dass die jetzt über Blogs und Google forschen. Sich hier hinzustellen und die Geisteswissenschaften als Ganzes abzuwatschen … gut, das kann man machen … hab ich ja mit Bänkern und Journalisten auch gemacht … eine sachliche Auseinandersetzung geht aber anders.

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